Mitteilung Datum:15.11.02 Nr:2 151102

Die jugendorganisation Freies Iran

Heute, kurz vor Beginn des Jahres 2003, nahezu 6 Jahre nach Amtsantritt von Herrn Khatami als Präsident der Islamischen Republik Iran, nehmmen die zum grossen Teil regierungsgesteuerten Menschenrechtsverletzungen stetig an Ausma? zu.

Das jüngste Todesurteil gegen Dr. Hashem Agha-Jari, Professor an der universität von Teheran, das in den letzten Tagen von massiven Protesten der Studenten und der Bevülkerung begleitet wurde , beweist einmal mehr, dass Pr?sident Khatami nicht in der Lage und wohl auch gar nicht willens ist, politische Reformen im Iran durchzusetzen.

Die Jugendorganisation Freies Iran verurteilt die Entscheidung des islamischen Gerichts aufs Sch?rfste und unterstützt den Protest der iranischen Studenten und anderer Jugendorganisationen. Wir fordern alle politisch aktiven Menschen in den westlichen Demokratien auf, sich den Problemen Irans zuzuwenden und sich der Wahrheit über das herrschende Mullahregime zu öffnen. Sie werden dann erkennen, dass man nach 24 Jahren Machtausübung durch die Mullahs dem Regime keine freunschaftliche Hand mehr hinstrecken darf - diese ist vielmehr dem leidenden Volk des Iran entgegen zu strecken. Man darf nicht vergessen, dass der Iran „morgen" schon wieder dem iranischen Volk geh?ren wird, denn wie die Geschinchte immer wieder gezeigt hat, bleiben diktatorische Regierungen nicht ewig an der Macht. Wir arbeiten hier mit unserer ganzen Kraft für einen friedlichen Sturz des Regimes und einen demokratischen Iran.

Jugendorganisation Freies Iran :


Gholam Reza Solatzadeh
Maryam Solatzadeh-Khalui

Diese Mitteilung wurde übermittelt an


- Botschaft der Islamischen Republik Iran ; 14195 Berlin, Podbielskiallee 65-67
- Pr?sidium des Europ?isch Parlaments ; 2929 Luxamburg
- Menschenrechtskommissar des Europarats, Mr Gil-Robles; Stra?burg
- Pr?sident des Deutschen Bundestag , Wolfgang Thierse ; 11011 Berlin , Platz . der Republik 1
- Vorsitzender des Ausw?rtigen Aussches, Volker Rühe ; 11011 Berlin
- Vorsitzende des Ausschusses für Menschenrechte und humanit?re Hilfe, Christa Nickels; 11011 Berlin

  

Mitteilung Datum:28.05.03 Nr. 3 280503


Sehr geehert Damen und Herren.

Die situation im Iran ist sehr ernst .Jeder der in dieser Tagen den Iran reist,merk dies sofort, auch wenn er ein Franzose ist und Reformer unterstützen m?chte.
Ich muss ihnen sagen, im Iran gibt es zur zeit nur ein Thema und das hei?t: Buschizm .Buschizm bedeutet : dass jeder Mann/jeder frau die Politik des amerikanischen Pr?sidenten Bush unterstützt, egal ob er ein Professor ist oder nur eine einfach Arbeiterin.

Nach dem schnellen milit?rischen Erfolg der Alliierten im Irak sind, beiden politischen Gruppen im Iran-die Radikalislamischen und die sogenannten Reformer in eine Sackgasse geraten.Das iranische Volk hasst das Mullahregime und schaut mitgrosen Augen auf Amerika.Man mag es kaum glauben, aber das Regime hat es fertiggebracht, dass das iranische Volk den Schutz eines fremden Sttat geradezu herbeisehnt, denn seit sieben Jahren haben auch die sogenannten Reformer nicht fürdas Volk getan. Und das Mullahregime, ich bin versucht zu sagen das talibanregime, kennt kein demokratischen Regeln, kein Verhandlungen oder Gespr?che. Sie wollen den Iran nur nach ihren Vorstellungen!

Dies k?nnen wir nicht zulassen. Wir fordern ein Referendum, damit das iranische Volk seine Staatsform celber w?hlen kann. Dieses Referendum sollte von der UNO und EU unterstützt und beaufsichtigt werden. Erst wenn wir unsere Staat werden, der die wird auch für die europ?ischen L?nder ein Weg des Friedens und der Verst?ndigung werden. Ich m?chte sagen, dies ist der beste Weg für den Iran und für Millionen Menschen im Nahen Osten.

Das iranische Volk und iranische Opposition braucht die Unterstützung der Europ?er. Wir bedürfen ihrer Hilfe. Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit.

  

Mitteilung Datum 19.06.03 Nr. 4 190603

Sehr geehrte Damen und Herren, In den Letzten Tagen gibt es im Iran viele Demonstrationen, an denen sich studenten und viele andere Leute beteiligen. Sie wollen gegen die Unterdrükung durch die „Islamische Republik " protestieren. Weil die verh?ltnisse immer schlimmer wurden., wagten sich zunehmend mehr leute auf die stra?e, auch wenn sie sich damit in gro?e Gefahr begeben.

Sie fordern Demokrati , die Freilassung politicher Gefangener und ein Referendum gegen das Mullah Regimes. Zahlreiche Demonstranten wurden verletzt,verhaftet und sind verschwunden.

Ajatollah Khamenei hatdie Studenten am 12.Juni bedrot, die Proteste wie 1999 blutig niederzuschlagen. Vor vier Jahren, am 4. Juni 1999, befahl er protestierende Studenten hinzurichten, weil sie gegen allah sein.

In der „Islamischen Republik" ist das so Gesetz.

Man kann die Auswirkungen dieser bedrohung sehen : Die Polizei hat alle Studentenheime und Universit?ten unter Kontrolle, Journalisten haben dort keinen zutritt. Die sicherheitskr?fte des „Islamischen Regimes schlagen die Demonstranten und es gibt viele Verhaftungen.

Wir wollen etwas unternehmen, bevor das „Islamiche Regime" alles wieder blutig niederschl?gt . Demonstationen und wiederspruch sind das Recht der Bev?lkerung. Alle Demokraten Weltweit sollen diese Rechte verteidigen . Gegenüber anderen L?ndern versuchen sich Rafsanjani und khamenei als Reformer dazustellen.
Als Exiliraner müssen wir den Leuten im Iran Weltweit eine Stimme geben und ihr Sprachrohr sein.

Die Jugendorganisation"Freies Iran „ bittet die internationall Gemeinschaft , die Ideen der Demonstranten zu unterstützen.
1. Sie sollen sich gegen die verbrechen des „ Islamischen „ Regimes wenden. Die Unterdrükung muss sofort beendet werden.
2. Unabh?ngige internationale Beobachter müssen die Situation im Iran miteleben.
3. Ein Referendum über die Staatform muss unter internstionales Beobachtung stattfinden .
4. Sie sollen die Handelverbindungen mit dem „Islamischen" Regime unterbinden , bis es nach einem Referendum eine demokratische Regierung gibt.